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"Safety first" ist die oberste Devise beim Airsoft. Um das schon geringe Verletzungs-Risiko weitgehend auszuschließen ist das Tragen von Schutzbrillen bei allen Veranstaltungen zwingen vorgeschrieben. Neben dem Schutz der Augen ist eine schützende Kopfbedeckung und Knieschoner auch noch empfehlenswert.
Schutzbrillen Auf den Erwerb einer qualitativ hochwertigen Schutzbrille sollte gerade bei Airsoft besonderer Wert gelegt werden. Brillen mit Kunststoffgläsern haben im Gegensatz zu Gitternetzbrillen den Nachteil, dass sie anlaufen können, verfügen jedoch über eine deutlich klarere Sicht. Die Topmarke unter den Schutzbrillen ist die amerikanische Firma Bollé dessen Brillen großteils von amerikanischen SWAT Einheiten und auch teilweise dem Militär verwendet werden. Gerade das Modell X-800 ist besonders gut zum Tragen, kann kaum anlaufen und ist durch das 2,2mm dicke Polykarbonatglas gegen alles resistent was bei Airsoft geflogen kommen kann. Weitere gute Marken für Schutzbrillen sind ESS, Scott und Guarder welche alle bei bekannten Hong Kong Retailern bezogen werden können. Es sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass die Brillen mit dem Gesicht möglichst gut abschließen da ansonsten ein gewisses Restrisiko für Treffer von der Seite bleibt wie es z.B. bei den Guarder Glasses der Falls ist. In den letzten Jahren greifen auch immer mehr Spieler zu Brillen von Wiley X und Oakley, welche neben einem guten Schutz und Tragekomfort auch ein optisch ansprechenderes Äußeres haben. Bei diesen Brillen ist jedoch darauf zu achten, welche Modelle ballistischen Schutz bieten und welche rein für den zivilen Gebrauch gedacht sind. Für Gitternetzbrillen ist die Standardmarke Sansei, welche statt Gläsern ein feinmaschiges Metallgitternetz zum Schutz verwenden. Der Vorteil ist wie bereits erwähnt, dass sie nicht anlaufen können da die warme Luft durch das Gittern entweichen kann. Ein Nachteil ist jedoch, dass die Sicht durch das schwarze Gitter etwas abgedunkelt wird. Sansei stellt so wie Scott nicht nur Brillen sondern auch Fullface Masken her welche maximalen Schutz für den Gesichts- und Ohrenbereich bieten, jedoch die Beweglichkeit des Kopfes einschränken und das zielen durch mechanische und optische Visierungen erschweren. Außerdem sammelt sich schnell Schweiß an der Maskeninnenseite.    Knie- & Ellbogenschoner Knie- und Ellbogenschoner werden gerne beim Indoor-Spielen verwendet, um seine Gelenke beim knien oder liegen auf hartem Untergrund wie Beton zu schonen, aber auch im Wald hat sich ein Knieschutz sehr bewährt. Außerdem wird die Verletzungsgefahr im Falle von Ausrutschen deutlich reduziert. Sehr bekannte Marken hierbei sind Hatch, Alta oder BlackHawk Industries, deren Knie- bzw. Ellbogenschoner günstig erhältlich sind und vorwiegend vom US Militär verwendet werden.    Helme Eine Möglichkeit um auch seinen Kopf effektiv gegen Verletzungen durch Gelände oder Treffer schützen zu können sind Kampfhelme. Nachdem jedoch original Kevlar Helme nicht nur schwer sondern auch teuer sind, sind für Airsoftspieler die deutlich günstigeren Replicas, wie es sie bei vielen österreichischen Army Shops und Hong Kong Retailern gibt, eine sehr gute Option. Sie sind bequem und meistens auf Kopfform und Kopfgröße einstellbar. Allgemeiner Nachteil hierbei ist jedoch die Hitzeentwicklung mit der Zeit beim Tragen dieser Helme. Als Alternative zum konventionellen Kampfhelm sind auch Skaterhelme wie sie von der Firma ProTec hergestellt werden zu empfehlen, welche leicht sind und nicht so anfällig für Hitzeentwicklung. Generell greifen jedoch die wenigsten Spieler zu Helmen, da sie letztendlich weit unhandlicher als normale Kopfbedeckungen sind und keinen taktischen Vorteil bringen.    Wichtig: Als verantwortungsbewusster Spieler sollte man stets eine kleine Erste-Hilfe-Ausrüstung bei sich haben. Auch wenn die Gefahr einer Verletzung sehr gering ist, sollte man für den Fall gerüstet sein. Oft ist es auch nur ein Pflaster das benötigt wird und dann ist der Ärger groß, wenn von 20 Spielern keiner eines bei der Hand hat.
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